8. Dezember 2017

Mängelrechte im Stockwerkeigentum

In ihrer neuesten Publikation schreibt RA Jessica Salminen über die komplexen Mängelrechte beim Stockwerkeigentum

Bei einer Stockwerkeigentümerschaft ist die Durchsetzung von Mängelrechten besonders komplex, weil unterschieden werden muss, ob der Mangel das Sonderrecht eines Eigentümers oder einen gemeinschaftlichen Teil betrifft, über den die Stockwerkeigentümer gemeinsam verfügen. Wenn dann noch in jedem Kaufvertrag die Mängelrechte an den (an jeden!) Käufer abgetreten werden, ist bei der Beratung und später bei der Prozesführung besonders sorgfältig vorzugehen.
Diese Fragestellungen sind Thema des neuesten Beitrags von RA Jessica Salminen im BAURECHT kompakt.
PDF Dokument

23. November 2017

Baupraktikertag 2018

Für den 9. Zürcher Baupraktikertag der Uni Zürich am 14. März 2018 ist es uns wiederum gelungen, spannende Referenten zu finden.

Der 9. Zürcher Baupraktikertag bringt wieder einen breiten Strauss von interessanten Referaten aus allen Gebieten des öffentlichen und privaten Baurechts.

Neben der aktuellen Rechtsprechung und prozessualen Fragen steht im öffentlich-rechtlichen Bereich vor allem der rechtlich vernachlässigte Umgang mit Dankmalpflege-Gutachten im Vordergrund.

Der Baupraktikertag des Europainstituts der Uni Zürich wendet sich an Baupraktiker aus Architektur, Advokatur und kantonalen und kommunalen Ämtern im Baubereich und wird von Dr. Richard Calame und Peter Rütimann geleitet.

Hier finden Sie die Seminarausschreibung mit dem Detailprogramm:
PDF Dokument

9. November 2017

Nicolas und Dina am Zukunftstag

Vielleicht werden wir später Rechtsanwältin und Rechtsanwalt? Wenn, dann in "unserer" Kanzlei!

Am Morgen wurde mir zuerst das Büro gezeigt. Nachher musste ich noch Gerichtssachen zusammen machen. Um 9.45 Uhr gingen Rechtsanwältin Jessica Salminen und ich ins Gericht hinüber. Geklagt hatte ein Mann, von dem behauptet wurde, mit einer Frau in der Ukraine 2005 ein Baby gemacht zu haben, für das er zehn Jahre lang jeden Monat Geld gezahlt hat. Nun ist er aber überzeugt, dass er gar nicht der Vater ist. Die Gerichtsverhandlung ging eine Stunde und eine halbe lang. Für mich war es nicht so spannend, weil die Angeklagte gar nicht vor Ort war.
Anschliessend besprachen wir vor dem Mittagessen noch die Unterschiede zwischen Mord, Tötung auf Verlangen, Vorsätzlicher Tötung und Totschlag. Den Unterschied zwischen Diebstahl und Raub konnte auch noch besprechen.
Nicolas

Als wir Nachmittags gestärkt von einem leckeren Mittagessen zurück in der Kanzlei waren, musste ich erst einmal das Anwaltsgeheimnis mit meiner Unterschrift besiegeln. Danach wurde ich durch das altehrwürdige Haus geführt, was wirklich sehr eindrücklich war, denn mit seinen verwinkelten Räumen und der inspirierenden Monster-Gesetzes-Wälzer-Bibliothek verströmt es ein irgendwie geheimnissvolles wie auch königliches Flair.
Wir durften einen Mietrechtsfall lösen bei dem es verschiedene Unterlagen zu studieren gab.
Dabei fanden wir heraus, dass der Klient uns fehlerhafte Angaben gemacht hat, die so nicht stimmen können.
Schlussendlich wurden wir noch zum Fotoshooting überredet, bei dem wir ziemlich wählerisch waren und nur das beste Foto auswählten, das neben dem Berichtes steht.
Schliesslich durften wir noch je einen Bericht schreiben, und wie sie vielleicht erkennen können, ist dieser Text meiner. Ich persönlich empfand die Zeit als sehr spannend und ich kann die Kanzlei nur weiterempfehlen.
Dina

23. Oktober 2017

Eine Verständigungsnorm für das VRG?

Peter Rütimann referiert im Zürcher Anwaltsverband über die Möglichkeit von Mediationen in der Verwaltung

Am 23. Oktober 2017 führten die Fachgruppen Verwaltung, Mediation und Baurecht des Zürcher Anwaltsverbands eine Podiumsdiskussion durch, an der neben der Bundesverwaltungsrichterin Marianne Ryter und Rechtsanwältin Ingrid Indermaur auch Rechtsanwalt Peter Rütimann teilnahm. Es ging darum, ob es im Verwaltungsrechtspflegegesetz eine Verständigungsnorm brauche, oder ob schon heute Möglichkeiten für Verständigungslösungen bestehen würden. Am Schluss waren sich die Teilnehmenden im vollen Saal einig, dass auch bei Rechtsmittelverfahren in der Verwaltung in vielen Fällen im Gespräch rasche und auf die Bedürfnisse der Parteien bezogene Lösungen gefunden werden können. Allerdings eignen sich nicht alle Auseinandersetzungen zwischen Gemeinwesen und Bürger für eine Mediation, sei dies wegen der autoritativen Stellung des Gemeinwesens oder wegen eines im Einzelfall nicht verhandelbaren Gesetzesauftrags. Das Einstiegsreferat von Peter Rütimann stand unter dem Titel «4 Besonderheiten bei Mediationen im öffentlichen Bereich».

15. Oktober 2017

Rechtsmittel bei Verkehrsmassnahmen

RA Jessica Salminen hat für eine Gemeinde die komplizierten Rechtsmittel bei Signalisations- und Verkehrsmassnahmen zusammengestellt.

Ordnet die Gemeinde neue Signalisations- oder Verkehrsmassnahmen auf Gemeindestrassen an, greifen das Strassenverkehrsgesetz des Bundes, das kantonale Strassengesetz und die kantonale Signalisationsverordnung kompliziert ineinander. Im beiliegenden Link findet sich eine Zusammenstellung eine Zusammenfassung der wichtigsten Regelungen.
Rechtsmittel bei Verkehrsmassnahmen der Gemeinde